Was immer wir unter Qualitäten verstehen, unter Besonderheit, Eigenschaft, So-sein, Idiomatik, Gepräge oder Bestimmtheit besteht aus einer interaktiven Menge von Details, die klein bis unmerklich sind. Wenn eines davon fehlt, ändert sich das Gesamtbild. Ähnlich verhält es sich mit den feinen Abstufungen einer Substanz in einem Mischungsverhältnis, in dem eine einzige Nuance die Mischung verändern kann. Die Lehre vom Kleinen und Kleinsten spielt eine wichtige Rolle, nicht nur in den Wissenschaften, sondern auch in den Künsten. Ein einziger auf der Bühne gesprochener Satz kann den Rest des Dramas in ein anderes Licht rücken, ein sogenannter „Trugschluss“, der an jener Stelle erklingt, an der man die Auflösung eines Vorhalts erwartet, taucht die gesamte Arie in eine Vorläufigkeit und Unerlöstheit, die Spannung bleibt in der Schwebe hängen, es ist noch nicht zu Ende. Die Artistenpredigten 81 bis 90 sind unter dem Titel NUANCEN zusammengefasst.
| 81 | DATUM FATUM LATUM oder desoder Die Fruchtbarkeit des Kinderspiels [download] - [lesen ...] |
| 82 | EFFEKTBOX oder Der immersiveIrrtum [download] - [lesen ...] |
| 83 | DIE EINHEIMISCHEN FREMDEN oder die ewigen, stabilen Minderheiten [download] - [lesen ...] |
| 84 | VERITAS oder Die Collagen-Wahrheit [download] - [lesen ...] |
| 85 | OM MANI PADME HUM Das Formelproblem und der Konkretismus [download] - [lesen ...] |
| 86 | Das Mögliche oder Die Quasi-Geometrie der Vorstellung [download] - [lesen ...] |
| 87 | NUANCE Mikrologische Propädeutik [download] - [lesen ...] |
| 88 | SERIOSITAS eine Vermisstenanzeige [download] - [lesen ...] |
| 89 | IDENTIFICATION oder der Bilderdes Selbst- [download] - [lesen ...] |
| 90 | WELTKNOTEN oder Spielarten der Egologie [download] - [lesen ...] |
