R E I N H A R T
B UE T T N E R


DIE PRIVAT-VORLESUNGEN ZUR KUNST UND GESTALTUNGSTHEORIE DIE ARTISTEN-PREDIGTEN

IDEA

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DIE PRIVAT-VORLESUNGEN ZUR KUNST UND GESTALTUNGSTHEORIE DIE ARTISTEN-PREDIGTEN

NUANCEN

Was immer wir unter Qualitäten verstehen, unter Besonderheit, Eigenschaft, So-sein, Idiomatik, Gepräge oder Bestimmtheit besteht aus einer interaktiven Menge von Details, die klein bis unmerklich sind. Wenn eines davon fehlt, ändert sich das Gesamtbild. Ähnlich verhält es sich mit den feinen Abstufungen einer Substanz in einem Mischungsverhältnis, in dem eine einzige Nuance die Mischung verändern kann. Die Lehre vom Kleinen und Kleinsten spielt eine wichtige Rolle, nicht nur in den Wissenschaften, sondern auch in den Künsten. Ein einziger auf der Bühne gesprochener Satz kann den Rest des Dramas in ein anderes Licht rücken, ein sogenannter „Trugschluss“, der an jener Stelle erklingt, an der man die Auflösung eines Vorhalts erwartet, taucht die gesamte Arie in eine Vorläufigkeit und Unerlöstheit, die Spannung bleibt in der Schwebe hängen, es ist noch nicht zu Ende. Die Artistenpredigten 81 bis 90 sind unter dem Titel NUANCEN zusammengefasst.

81 DATUM FATUM LATUM
oder desoder Die Fruchtbarkeit des Kinderspiels
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82 EFFEKTBOX
oder Der immersiveIrrtum
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83 DIE EINHEIMISCHEN FREMDEN
oder die ewigen, stabilen Minderheiten
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84 VERITAS
oder Die Collagen-Wahrheit
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85 OM MANI PADME HUM
Das Formelproblem und der Konkretismus
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86 Das Mögliche
oder Die Quasi-Geometrie der Vorstellung
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87 NUANCE
Mikrologische Propädeutik
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88 SERIOSITAS
eine Vermisstenanzeige
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89 IDENTIFICATION
oder der Bilderdes Selbst-
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90 WELTKNOTEN
oder Spielarten der Egologie
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