R E I N H A R T
B UE T T N E R


DIE PRIVAT-VORLESUNGEN ZUR KUNST UND GESTALTUNGSTHEORIE DIE ARTISTEN-PREDIGTEN

FREUDE AM WISSEN IST NICHT NUR ERLAUBT, SIE IST NOTWENDIG

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DIE PRIVAT-VORLESUNGEN ZUR KUNST UND GESTALTUNGSTHEORIE DIE ARTISTEN-PREDIGTEN

FREUDE AM WISSEN IST NICHT NUR ERLAUBT, SIE IST NOTWENDIG

„Es ist nicht das Wissen allein, was uns glücklich macht, es ist die Qualität des Wissens, die subjektive Beschaffenheit des Wissens…“ (Noten am Rand des Lebens, 2213, Fragmente II) Auch in diesem Zitat trifft der Frühromantiker Novalis auf etwas erstaunlich Aktuelles: er führt die Qualität des Wissens ein und stellt sie zur Diskussion. In Zeiten von Netz-2 und der leichten Verfügbarkeit von Bibliothekswissen mitsamt der entsprechenden Unsicherheit scheinen neue Kulturtechniken gefragt und vonnöten zu sein, die weniger als früher an überraschenden Funden, Quellen und Belegen gemessen werden, als an der Verknüpfung einzelner Gedanken, um nicht zu sagen, an der geglückten Collage, die zu weiterführenden Gedanken Anlass gibt.
„Coincidenz und Coexistenz, Cooperation und Composition“ scheinen auf Desiderata im gegenwärtigen Diskurs hinzuweisen.
Es geht um Klugheit, Tief-und Scharfsinn, Genauigkeit und Witz, in seiner alten Bedeutung, Tugenden, die zwar nicht in Mode sind, die aber höchst nützlich sein können, zB für ein weniger langweiliges Leben. Dazu gehört beispielsweise der Diskurs über Nicht-Dikursives, eine Theorie der Unbegrifflichkeit, angewandte Phänomenologie, Lust am Wildern und der Freibeuterei, figuratives Denken, methodische Amplifikation, wohltrainierte Beobachtungsfähigkeit und „de-phlegmatisierte“ Aufmerksamkeit … etc. Mit dieser dritten Zehnergruppe Artistenpredigten 21-30 unter dem Titel FIGURA wird das Projekt der Privat-Vorlesungen: „Artisten-Predigten“ abgeschlossen. „Wenn ich einiges ausgelassen habe, oder über manches vielleicht nicht so ordentlich gesprochen habe, wie ich hätte sollen, so weiß ich, dass es nichts gibt, was so schön wäre, dass es nicht zu verschönern wäre, nichts, was so vollständig wäre, dass es nicht erweitert werden könnte.“
Giambattista della Porta, „Magia Naturalis“ Neapel, London 1558

21 CIMENTO oder 
Die schmutzigen Hände, ein Pladoyer
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22 COLLAGE oder
Die geflickten Weltbilder, eine Bestandsaufnahme
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23 FESTONE, oder
Kritik der reinen Dekoration

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24 FIGUREN UND AFFEKTE
künstlerische Absichten und ihre Theorien
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25 GAYA SCIENZA,  fröhliche Gedanken zu Steinbruch, Eklektizismus, Rhathymia und Wissenserwerb
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26 PUNKT C
Zur Theorie des Umwegs
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27 ART/S1pk1, oder
Die Neue Intimität

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28 SHOT oder die Arbeitshaltung
Einführung in den Momentanismus

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29 TRIGGER & YANTRA,
Vorgestalt und Hilfsfigur, Materialien zu einer speziellen Figurenlehre
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30 WERK-ZEUG, oder 
Die Erweiterungen des Körpers,
Artistenpredigt

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21-30 sind unter dem Titel FIGURA oder Die Freude am Wissen zusammengefasst

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